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Unser Falkennest im kosmos ost

Kinder- und Jugendverbände brauchen für ihre Arbeit Räume. Mit der Neugründung in Bamberg haben wir uns direkt auf die Suche begeben und sind mittlerweile auch fündig geworden. Der neugegründete machbar e.V. schafft zur Zeit mit dem kosmos ost eine soziokulturelle Zwischennutzung auf dem Gelände der ehemaligen Lagarde-Kaserne. Dankenswerterweise konnten wir einen der Räume als neuen Gruppenraum, unser Falkennest anmieten.

Bisher konnten wir in den Raum vor Beginn des erneuten Lockdowns mehrere Möbel bringen. Ebenfalls haben wir begonnen die Wände zu weißen. Über die weiteren Fortschritte werden wir euch hier auf dem Laufenden halten.

Bei der Gestaltung des kosmos ost versuchen wir uns auch nach Möglichkeit einzubringen. Wir nehmen an den regelmäßigen Nutzer*innenplenen teil.

Gerne suchen wir weitere Menschen, die sich im Verband einbringen wollen und mit uns Verbandsarbeit, Kinder- und Jugendpolitik machen möchten. Unsere Plenen finden erstmal online statt. Schreibt uns dafür gerne eine E-Mail an bamberg@falken-franken.de oder auf facebook oder instagram eine Nachricht.

Für die Finanzierung unserer Arbeit, die Miete, sowie Inventar und Material für die Gestaltung, freuen wir uns gerne über Spenden und Fördermitgliedschaften.

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Komischer Vogel? Werde Falke!

(Quelle: https://www.andere-jugend.de/sjd-die-falken/)

Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ist ein unabhängiger und selbstorganisierter politischer und pädagogischer Kinder- und Jugendverband.

Als Teil der Arbeiter*innenjugendbewegung und entstanden aus der Selbstorganisation junger Arbeiter*innen,  vertreten bei uns Kinder und Jugendliche schon seit über 100 Jahren ihre Rechte und Interessen selbst und kämpfen für eine andere Gesellschaft.

Wir Falken wollen das Heute und das Morgen gemeinsam verbessern und dafür brauchen wir dich!

Schule, Uni oder Arbeit machen dich kaputt. Die Nazis von der Ecke und die Machos aus dem Fernsehen kannst du nicht mehr sehen. Jeder rechte Übergriff lässt deine Wut steigen. Wir Falken sind auch wütend. Aber: Wir werden aktiv. Komm auch du runter vom Sofa.
Bei uns findest du, was junge Leute im Leben oft vermissen: Du wirst ernst genommen. Du kannst dich mit anderen selbstorganisieren und Dinge gestalten. Du kannst dich bilden – aber so, wie du es willst. Einfach: anders sein, du selbst sein.

Wir beziehen Position und mischen uns ein – ob es um die große kapitalistische Kackscheiße geht oder um die „kleinen“ Dinge des Alltags, die uns jeden Tag (be)treffen.
Unsere Bildungsarbeit ist progressiv und kritisch. Wir sind bei Aktionen auf der Straße oder fahren zusammen weg. Wir setzen auf die Gruppe, denn gemeinsam sind wir stark. Wir sind internationalistisch und tauschen uns mit jungen Menschen aus anderen Ländern aus. Wir betreiben Kinder- und Jugendeinrichtungen, Zelt- und Abenteuerspielplätze, Jugendbildungsstätten und noch einiges mehr.

Für Solidarität und den gemeinsamen Widerstand von unten!

Wir müssen in vielen Situationen Widerstand leisten: im Alltag, der Schule, der Familie oder der Freizeit. In der Ausbildung, im Betrieb, der Uni und im Netz. Die Gegner*innen einer solidarischen Gesellschaft sind überall aktiv.

Unser Widerstand richtet sich gegen die kapitalistische Verwertungslogik, Armut, Leistungsdruck und Fremdbestimmung. Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus und Sexismus treten wir entgegen. Patriarchat, vorgefertigte Geschlechterrollen und Militarisierung bekämpfen wir.

Mit unserer politischen und pädagogischen Arbeit öffnen wir Räume. Wir wollen uns aus der Fremdbestimmung des Kapitalismus befreien. Wir wollen Armut und Ausbeutung abschaffen. Wir stehen für Solidarität mit den Unterdrückten und Abgehängten. Wir wollen Selbstorganisation und Freiräume. Wir wollen eine Welt der Freien und Gleichen, in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein können. Für dieses bessere Leben morgen kämpfen wir heute.

Wir vernetzen uns mit anderen, mobilisieren, sind aktionistisch und erzeugen Öffentlichkeit. Wir ecken an, teilen aus und wollen zusammen mit dir die Welt aus den Angeln heben.

Werde mit uns aktiv und gestalte unseren Verband. Mit Zeltlagern, Bildungsarbeit oder Aktionen vor Ort. Du hast komische Vögel bei dir im Freundeskreis? Hol sie ran und werdet Falken!

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Jugendverbände müssen im Jugendhilfeausschuss angemessen vertreten sein

In der letzten Stadtratssitzung wurden die Möglichkeiten der Mitbestimmung des Stadtjugendrings in den Fragen der Jugendhilfe durch einen Antrag von Grünes Bamberg unter Unterstützung diverser Stadträtinnen stark begrenzt: Ein Sitz für ein zweites stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss ging verloren, worüber wir gerade angesichts der aktuellen Lage sehr enttäuscht sind. Denn in Zeiten der Corona-Pandemie gilt es, Aufbauarbeit für Jugendverbände zu leisten und nicht, ihr Mitspracherecht in der Ausgestaltung der Jugendhilfe durch Streichung des Sitzes zu gefährden.

„Gerade wenn in der Begründung die Vielfalt der Träger der Jugendhilfe abgebildet werden soll ist es doch fraglich, warum ein Dachverband von über 30 Jugendverbänden von der Jugendfeuerwehr über die Pfadfinder bis zur Schützenjugend mit rund 12.000 Mitgliedern keine Vielfalt sein soll?“ so Hendrik Torner, Organisationsreferent der Falken. „Jugendverbände sind gemeinnützige und demokratisch verfasste Vereine, denen der Gesetzgeber die Aufgabe zugesprochen hat die Interessen der jungen Menschen zu organisieren, diesen den Raum zur Mitgestaltung und Mitbestimmung zu geben und so zur Selbstbestimmung zu befähigen. Ziel ist die Anregung und Hinführung zu sozialem Engagement. Dafür sind Jugendverbände unverzichtbar. Und dazu gehört auch die Möglichkeit sich über den Stadtjugendring zur Verwirklichung dieser Aufgaben vertreten zu lassen. Die Vertreterinnen des Stadtjugendrings im Jugendhilfeausschuss sind Teil der Mitbestimmung und Mitgestaltung.“

Die Falken fordern die Wiederherstellung der Repräsentanz im Jugendhilfeausschuss.

Pressemitteilung vom 28.06.2020

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Gedanken zum 8. Mai

In der Debatte darum, den 8. Mai zum Feiertag zu machen, gibt es viele unterschiedliche Auslegungen und Argumentationen. Wie zu erwarten übertrifft sich die AfD da einmal wieder selbst: Alexander Gauland möchte keinen Feiertag an diesem Tag, da dieser für ihn eine absolute Niederlage darstellt. Es ist nicht überraschend, so etwas von jemandem zu hören, der sich selbst so bezeichnende Faschisten als Fraktionssprecher einstellt, aber trotzdem ekelhaft und entlarvend.


Genau aus diesem Grund und wegen solcher widerlichen Leute sollte man dem Begriff „Befreiung“ stets ein „Europas vom Nationalsozialismus“ anfügen. Denn Deutschland, und damit ist das Deutschland, welches ein Gauland zu erstreben versucht, gemeint, hat mit Hitler diesen Angriffskrieg gewählt und ist besiegt und nicht befreit worden.


Ebenso darf ein solcher Feiertag nicht einfach ein kopfloses Partymachen werden. Wenn es heißt „Wer nicht feiert, hat verloren“ muss dieses Feiern unbedingt an ein Gedenken gebunden sein. Sich alleine an das Ende des größten Verbrechens der Menschheitsgeschichte zu erinnern würde solch einem Tag nicht gerecht werden. Ohne die Erinnerung an die Shoah und die Opfer des deutschen Nationalsozialismus wäre ein solcher Feiertag nichts wert.


TäterInnen werden nicht befreit, sie werden besiegt.